Edvard Munch

Wir möchten Sie im ersten norwegischen Restaurant Deutschlands nicht nur mit den Spezialitäten unseres Heimatlandes bekannt machen, sondern auch die Erinnerung an den großen norwegischen Künstler Edvard Munch (1863 – 1944) wachrufen, der in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts in Berlin seine zweite Heimat gefunden hatte.

Edvard Munch

Selbstbildnis mit Weinflasche (1906)

In Berlin ließ er sich in der Lützowstrasse 82 nieder und erfuhr hier seinen künstlerischen Durchbruch. Mit seinen Bildern hatte er als Wegbereiter des Expressionismus die Kunst in Deutschland in und nach seiner Zeit entscheidend beeinflusst.

In diesem Sinne versteht sich die Ausstattung dieses Restaurants nicht als eine beliebige Dekoration der Wände eines Lokals, sondern das Ausstellungskonzept verfolgt die Intention, dem Betrachter durch die gestalteten Räume einen Einblick in die jeweiligen Schaffensperioden des Künstlers zu verschaffen. Diese Idee konnte nur durch die freundliche Unterstützung des Munch-Museet in Oslo realisiert werden, denn es bedurfte seiner Genehmigung, um von den originalen Ölgemälden, die sich heute alle im Munch-Museet befinden, originalgetreue Reproduktionen auf Leinwand anfertigen zu lassen.

Der Schrei

Der Schrei

Edvard Munchs »Der Schrei« ist das wohl bekannteste Werk des norwegischen Künstlers und gilt als eine der Ikonen der jüngeren Kunstgeschichte. Munch variierte das Motiv zwischen 1893 und 1910 viermal.

Edvard Munch

Selbstporträt in Warnemünde (1907)

An dieser Stelle möchten wir uns für den Kooperationswillen des Munch-Museet recht herzlich bedanken, das auch für Initiativen offen ist, die versuchen, auf unkonventionellen Wegen die Kunst für den einzelnen Menschen erfahrbar zu machen.

Wie das Selbstporträt des Malers aus dem Jahre 1904, das sich gegenüber der Eingangstür befindet, andeutet, lädt Sie der Künstler höchstpersönlich ein, mit ihm und durch ihn ein Stück der norwegischen Kunst- und Lebenskultur kennen zu lernen.

 

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