| Munch und sein leben in Berlin | |
| Kenneth Gjerrud und sein Team möchten
Sie in diesem ersten norwegischen Restaurant Deutschlands nicht nur mit
den Spezialitäten seines Heimatlandes bekannt machen, sondern auch die
Erinnerung an den norwegischen Künstler Edvard Munch (1863- 1944)
wachrufen, der in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts in Berlin seine
zweite Heimat gefunden hatte. In Berlin erfuhr Munch seinen künstlerischen
Durchbruch. Mit seinen Bildern hatte er als Wegbereiter des
Expressionismus die Kunst in Deutschland in und nach seiner Zeit
entscheidend beeinflusst.
In diesem Sinne versteht sich die Ausstattung dieses Restaurants nicht als eine beliebige Dekoration der Wände eines Lokals, sondern das Ausstellungskonzept verfolgt die Intention, dem Betrachter durch die gestalteten Räume einen Einblick in die jeweiligen Schaffensperioden des Künstlers zu verschaffen. Die Räume sind den einzelnen Themenbereichen „Lebensfries“, „Das grüne Zimmer“ und der „Linde- Fries“ gewidmet. Diese Idee konnte nur durch die freundliche Unterstützung des Munch-museet in Oslo realisiert werden, denn es bedurfte seiner Genehmigung, um von den originalen Ölgemälden, die sich heute alle im Munch-museet befinden, originalgetreue Reproduktionen auf Leinwand anfertigen zu lassen. An dieser Stelle möchten wir uns für den Kooperationswillen des Munch-museet recht herzlich bedanken, das auch für Initiativen offen ist, die versuchen, auf unkonventionellen Wegen die Kunst für den einzelnen Menschen erfahrbar zu machen. Genug der vielen Worte, wie das Selbstporträt
des Malers aus dem Jahre 1904, das sich gegenüber der Eingangstür
befindet, andeutet, lädt Sie der Künstler höchstpersönlich ein, mit
ihm und durch ihn ein Stück der norwegischen Kunst- und Lebenskultur
kennen zu lernen.
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